Sauerstoff...

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ist eine Schlüsselsubstanz
für alle lebensstofflichen Prozesse des menschlichen Körpers.
Jede einzelne unserer Körperzellen, somit natürlich auch jedes Organ, jeder Muskel usw., benötigt zum Leben unentwegt Sauerstoff, welcher über die Lungenatmung aufgenommen und das Blut

transportiert wird. Nur eine maximale Sauer-stoffversorgung garantiert auch maximale Funktionen des Körpers. Vornehmlich durch die Verkalkung der Blutgefäße sowie durch Stress, Bewegungsmangel, Umweltgifte und Krank-heiten sinkt der Sauerstoffgehalt des Blutes. Dadurch werden sämtliche Funktionen unseres Körpers eingeschränkt: so wollen z.B. die Muskeln nicht mehr so wie früher, das Herz wird müder, unser Gedächtnis und unsere Konzen- tration lässt nach, wir sind nicht mehr so leistungsfähig usw. Forschungen haben ergeben, dass ein geringes Sauerstoffangebot eine Vorbedingung für Herzinfarkt und Schlaganfall sein kann.
Sauerstofftherapie nach Wehrli (HOT)

Die HOT-Therapie (hämatogene Oxydations-therapie) eignet sich hervorragend, um diesen Prozessen entgegen zu wirken. Sie verbessert die gesamte Durchblutung und erhöht die Sauerstoffversorgung im ganzen Körper, was wiederum alle Funktionen unseres Körpers kräftigt und Krankheiten entgegenwirkt. Durch das zusätzliche Sauerstoffangebot steigt das Wohlbefinden und die Lebensqualität, das biologische Alter wird herabgesetzt.
Es wird steril entnommenes Blut mit Sauerstoff angereichert, welcher durch eine spezielle Bestrahlung in eine chemisch aktive Form überführt wird. Hierdurch wird eine Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes bewirkt und außerdem vor den sogenannten freien Radikalen geschützt.


Sauerstoff-Mehrschritttherapie nach Ardenne

Diese Methode, die Prof. Manfred von Ardenne entwickelt
hat, hat das Ziel die Sauerstoffsättigung im Gewebe
anzuheben. Dies ist durch die einfache Sauerstoffinhalation
nicht möglich, da der Blutfarbstoff als träger des Sauerstoffs
eine natürliche Sättigungsgrenze hat, jenseits derer kein
Sauerstofftransport mehr ins Gewebe erfolgt. Durch die
Anwendung von ionisiertem Sauerstoff kann diese Barriere
umgangen werden und „im Kurzschluss“ der Sauerstoff direkt
in die Zelle transportiert werden.

Die Sturktur und Funktion der Zelle ist unmittelbar abhängig von der Energiegewinnung, die wiederum aus dem Sauerstoff gewonnen wird. Ein Mangel an Sauerstoff führt damit unweigerlich zur verminderten Zellfunktion und kann bis zum Zelltod gehen. Eine daraus folgende Organschädigung hängt unter anderem von der jeweiligen Empfindlichkeit des Organs gegenüber Sauerstoffmangel ab. Das Hirn zählt hierbei zu den empfindlichsten Organen des Körpers. Ein Mangel an Sauerstoff kann durch krankhafte Veränderungen an den verschiedensten Stellen des langen Transportweges von der Lunge zur Zelle verursacht sein, z.B. Veränderungen des Lungengewebes, der Gefäßwände, der Konstitution der Gefäße, der Ankoppelung des Sauerstoffs an den Blutfarbstoff oder der Abgabe des Sauerstoffs an das Gewebe.

Ziel der Sauerstoffbehandlung ist die Anhebung des ateriellen und die Senkung des venösen Sauerstoffpartialdrucks. Dadurch kann dem akuten oder chronischen Sauerstoffmangelzustand entgegengewirkt werden, der sonst zunächst zur unverhältnismäßigen Schwellung der Zelle, zur Einengung der Blutgefäßbahn besonders im kapillären Bereich und letztlich bis zum Zelltod führen könnte. Die Durchführung der Sauerstoffmehrschritttherapie ist in drei aufeinander folgende Schritte gebunden:

           1. Gabe von Vitaminen und Mineralstoffen zur Verbesserung der Sauerstoffverwertung in
               der Zelle und Bindung von freien Radikalen
           2. Inhalation eines stockstofffreien, mindestens 92 %igen Sauerstoffgemisches mit einem
               Flow von 5 bis 30 l/min.
           3. Verbesserung der Durchblutung durch Steigerung des Herzminutenvolumens mittels
               leichter körperlicher und geistiger Belastung.

18 Behandlungen sollten erfolgen, um eine dauerhafte Wirkung bei chronischen Erkrankungen zu erzielen.

Therapeutische Anwendungen der Sauerstoff-Mehrschritttherapie:

           -    Hörsturz bzw. Tinnitus
           -    Allgemeine Durchblutungsstörungen
           -    Konzentrationsschwäche
           -    Migräne
           -    Akuter Geruchsverlust
           -    Koronare Herzkrankheit
           -    Herzrhythmusstörungen
           -    Bluthochdruck
           -    Ulcus cruris
           -    Zustand nach Gehirnschlag oder Herzinfarkt
           -    Asthma bronchiale
           -    Hepatitis
           -    Chronische Entzündungen
           -    Multiple Sklerose