Orthomolekulare Medizin

ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper,
die normalerweise im Körper vorhanden und für die
Gesundheit erforderlich sind. (Linus Pauling)

Optimale Gesundheit und Widerstandskraft gegen
Erkrankungen werden dann erreicht, wenn möglichst
alle körpereigenen Substanzen in der richtigen Menge
und Kombination im Organismus vorhanden sind.
Leider ist heute bei vielen Menschen die Basis-
Versorgung mit Mikronährstoffen nicht mehr ge-
währleistet. Unser Körper muss sich nicht nur mit den
verschiedensten Giftstoffen in der Umwelt auseinander
setzen, er ist zudem durch unseren modernen Lebensstil,
verbunden mit zunehmendem Stress, nicht mehr in
der Lage diese Versorgung mit Mikronährstoffen sicher-
zustellen. Selbst bei sehr gesunder Ernährung (Gemüse,
Obst) ergibt sich das Problem, dass diese durch verarmte
Böden, sauren Regen, Pestizide, Injektizide, radioaktive
Bestrahlung u.v.a.m. nicht mehr genug Mikronährstoffe zur optimalen Versorgung enthalten.

Stoffwechselvorgänge zur Energiegewinnung sind sehr komplex, d.h. es werden viele verschiedene Vitalstoffe in unterschiedlicher Dosierung zur optimalen Verstoffwech- selung benötigt. Der Mangel eines einzigen Vitalstoffes kann den ganzen Stoffwechselvorgang bremsen oder gar blockieren. Grundlage der orthomolekularen Medizin ist die Optimaldosierung mit den benötigten Mikronähr-stoffen. Die herkömmlichen Multivitamin-Präparate sind deshalb vom Standpunkt der Orthomolekular-Medizin wertlos, da zu niedrig dosiert. Sie können aufgrund ihrer geringen Konzentration alleine Mangelerscheinungen nicht verhindern und eine therapeutische Wirkung im orthomolekularen Sinn ist damit nicht zu erzielen.

Zu den orthomolekularen Substanzen gehören Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Antioxi-dantien, Fettsäuren, Aminosäuren und Enzyme, und zwar nur die Stoffe, die natürlicherweise im menschlichen Körper vorkommen, oder durch die Nahrung zugeführt werden. Durch die individuelle Bestimmung dieser Substanzen kann ein Mangel bei Ihnen festgestellt und eine individuelle Nahrungsergänzung empfohlen werden. Es gilt heute als gesichert, dass die regel- mäßige Einnahme orthomolekularer Substanzen in hoher Dosierung nicht nur einen positiven Einfluss auf die Leistungsfähigkeit hat, sondern auch gezielt gegen die verschiedensten Erkrankungen, wie zum Beispiel:

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Stoffwechselerkrankungen

Rheuma

Osteoporose eingesetzt werden kann